Informationen zur Hauptversammlung 2024

Die diesjährige HV findet statt im Kiff, Tellistrasse 118, 5000 Aarau.

Dienstag, 19. März 2024

17.30 Eintreffen der Mitglieder

18.00 HV gemäss Traktanden

19.00 Apéro

20.00 Öffentliches Podium: "Umsetzung Pflegeinitiative - wo steht die Pflege heute?"

Traktanden und Infos zu HV


Umsetzung der Pflegeinitiative im Kanton Aargau

Die SBK Sektion Aargau-Solothurn begrüsst den vom Regierungsrat beim Grossen Rat des Kantons Aargau beantragten Verpflichtungskredit von 61,7 Millionen Franken für die erste Etappe der Pflegeinitiative.

 

Der Schweizer Berufsverband für Pflegefachpersonal (SBK) Aargau -Solothurn möchte seine Anerkennung für die intensiven Bemühungen des Regierungsrats und der Behörden im Kanton Aargau bei der Entwicklung der Botschaft zur Ausbildungsoffensive zum Ausdruck bringen.

 

Die vorgeschlagenen Massnahmen sind entscheidend, um dem Mangel an Pflegefachpersonal entgegenzuwirken und eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

 

Der SBK begrüsst das Vorhaben des Kantons, die praktische Ausbildung von Pflegefachpersonen finanziell zu unterstützen. Die geplante Übernahme von mindestens der Hälfte der ungedeckten Ausbildungskosten durch den Kanton ist ein positiver Schritt zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten. Ebenfalls erfreulich ist die Unterstützung der Auszubildenden zur Sicherung des Lebensunterhalts.

 

Einziger Wermutstropfen: Der SBK bedauert, dass die Unterstützung erst für Personen ab 25 Jahren geplant ist. Es wäre wünschenswert, das definierte Alter für die Studierendenförderung aufzuheben und auch Jüngeren die Möglichkeit zu geben, diese Förderung zu erhalten.

 

Die geplante finanzielle Stärkung der Höheren Fachschulen zur Erhöhung der Ausbildungsabschlüsse wird von der SBK Sektion AG-SO ausdrücklich unterstützt. Diese Massnahmen sind ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Deckung des Bedarfs an qualifizierten Pflegefachpersonen.

 

Die SBK Sektion AG-SO dankt den Behörden des Kantons Aargau für die intensive Arbeit bei der Erarbeitung dieser wegweisenden Massnahmen.

 

Es ist nun äusserst wichtig, dass alle politischen Parteien gemeinsam handeln und dem Finanzierungskredit zustimmen, um die Pflegeausbildung zu stärken und so den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen.

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Medienmitteilung vom 02.02.2024
MM SBK zu VK-Ausbildungsoffensive Kt. AG
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KSA erhöht die Löhne der Pflegenden um nur 1,6%

Die Lohnverhandlungen zwischen den Aargauer Kantonsspitälern und den Personalverbänden sind gescheitert. Heute haben das KSA und das Spital Zofingen die Lohnrunde 2024 kommuniziert: Die Löhne steigen um insgesamt 1,6 Prozent. Hierbei von Lohnerhöhung zu sprechen, ist ein Affront für die Pflegenden, gleicht dies doch nicht einmal die aktuelle Teuerung aus!

 

Und das nach der deutlichen Annahme der vom SBK lancierten Pflegeinitiative im November 2021! Das Pflegepersonal im KSA leidet seit Jahren unter akutem Fachkräftemangel, was zu einer enormen Belastung für das Personal geführt hat. Jährlich verlassen 300 Pflegende den Beruf. Anstatt die Pflegenden zu unterstützen, werden Sparmassnahmen auf ihrem Rücken durchgeführt. Der SBK ist sich sicher, dass dies zu weiteren Kündigungen und befristeten Anstellungen führen wird. Es wird klar am falschen Ort gespart! Die Situation im Gesundheitswesen wird immer prekärer. Die Überlastung des Personals führt zu Fehlern in der Arbeit, die Pflegequalität nimmt stetig ab.

 

Die SBK-Sektion Aargau-Solothurn fordert sofortige Massnahmen, damit der Pflege-Exodus gestoppt wird. Das KSA wird mit dem Neubau eines der grössten Spitäler in Europa sein, dafür hat der Kanton zusätzliches Geld einschiessen müssen.

 

Es braucht nun zwingend Investitionen in die Pflege!

 

Als tragende Stütze der Gesundheitsversorgung dürfen die Pflegenden nicht leer ausgehen. Das KSA braucht motivierte und kompetente Pflegende!

 

Ignatius Ounde, Pflegefachmann und Co-Präsident SBK AG-SO, betont: «Die Pflegeinitiative hat uns Hoffnung gegeben. Kantone und Arbeitgeber müssen jetzt handeln, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Wir haben einen wunderbaren Beruf, aber wir brauchen dringend bessere Arbeitsbedingungen, damit wir ihn gesund und kompetent ausüben können.»

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Medienmitteilung
MM SBK AG SO zu KSA-Lohnrunde 2024.pdf
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SO NICHT!

2622 Rote Karten für die Solothurner Regierung!

Der Solothurner Regierungsrat hat für die Löhne 2024 nur einen Teuerungsausgleich von 2 Prozent gewährt. Dies obwohl die für uns relevante mittlere Jahresteuerung über 3 Prozent beträgt und der Kanton in den letzten Jahren ein Eigenkapital von rund 700 Millionen Franken aufbauen konnte.

 

Dafür gibt es von uns Pflegenden die rote Karte!

 

Setze ein Zeichen und sei dabei, wenn unsere Co-Präsidentin und Nationalrätin Farah Rumy die Petition der Personal-verbände mit 2622 Roten Karten an den Solothurner Regierungsrat Peter Hodel übergibt.

 

Dienstag, 30. Januar 2024, Treffpunkt um 16.30 Uhr

Rathaus, Barfüssergasse 24, Solothurn


Kanton Solothurn

FÜR DEN ENTSCHEID BEI DEN DIESJÄHRIGEN LOHNVERHANDLUNGEN ERHÄLT DIE REGIERUNG DIE ROTE KARTE

Der Regierungsrat hat am 5. Dezember 2023 für das Jahr 2024 einen Teuerungsausgleich von lediglich 2% gewährt. Dies obwohl die für uns relevante mittlere Jahresteuerung 3,0666% beträgt, der Kanton in den letzten Jahren ein Eigenkapital von rund 700 Millionen Franken aufbauen konnte und auch der Arbeitskräftemangel beim Kanton massiv spürbar ist.

 

Zudem lag bereits die letztjährig ausgeglichene mittlere Jahresteuerung von 1.5% (effektiv 1.5769%) unter der Punkt zu Punkt-Teuerung, welche im gleichen Zeitraum 2.9488% betrug.

Der Entscheid der Regierung ist deshalb enttäuschend und die Wertschatzung gegenüber den Mitarbeitenden besorgniserregend. Dafür gibt es die rote Karte! Die Personalverbände haben in den letzten Monaten versucht, die Regierung davon zu überzeugen, weshalb jetzt der volle Teuerungsausgleich gewährt werden muss. Vergeblich!

Nun sind wir ALLE gefragt!

Bist auch du mit dem Entscheid der Regierung nicht einverstanden?

Fülle jetzt die Petition aus und setze ein Zeichen!


Kooperation der Sektion AGSO mit Daniela Arnold

Systemisch lösungsorientierte Beraterin & Coach, Pflegefachfrau AKP

Als Beraterin & Coach mit Erstausbildung Pflegefachfrau AKP unterstütze ich Sie, die im Pflegealltag arbeiten. Ziel ist es, in schwierigen Situationen und bei Herausforderungen, denen man selber nicht mehr beikommt, von einer externen, neutralen Person Unterstützung zu erhalten. Dies als Prävention u.a. auch vor Burnout. Mögliche Themen, in denen ein solches Coaching wertvoll und hilfreich sein kann, sind:

  • Gefühl der Überforderung im Job
  • Konflikte jeglicher Art
  • Schwierige Situationen im Spital Alltag
  • u.v.m.

In vertrauensvollem Rahmen werden die mitgebrachten Themen angeschaut. Gemeinsam schaffen wir Klarheit in der belastenden Situation, erkennen und erarbeiten Lösungen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte meiner Homepage.

 

Kosten (Spezialtarif für SBK Mitglieder)

In Zusammenarbeit mit der SBK Sektion Aargau-Solothurn ist es mir möglich, für SBK Mitglieder das Einzelcoaching zum Preis von CHF 120.-/Std. anzubieten. Für Erstgespräche, die in der Regel 90 Minuten dauern, verrechne ich pauschal 120.-


Lohnverhandlungen mit Aargauer Kantonsspitäler gescheitert

Die Lohnverhandlungen mit den Aargauer Kantonsspitälern sind gescheitert. Das unzureichende Angebot der Häuser stösst bei den Arbeitnehmendenverbänden auf grosses Unverständnis.

Trotz Vorgaben im Gesamtarbeitsvertrag hinsichtlich des Teuerungsausgleichs (massgebende Teuerung im August 1.6%), bieten KSB und PDAG lediglich einen generellen Ausgleich von 0.5% an. Dieses magere Angebot liegt deutlich unter den Erwartungen. Nach Jahren ungenügender Lohnentwicklungen in den drei Aargauer Spitäler war ein weiteres Weichen der Arbeitnehmendenverbänden nicht möglich, auch weil in den letzten Jahren immer wieder die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags diesbezüglich nicht umgesetzt wurden. Besonders stossend dabei ist, dass das Kantonsspital Aarau kein konkretes Angebot zur Lohnrunde abgegeben hat. «Dies hat die Lohnverhandlungen erheblich erschwert und steht im Widerspruch zu den Prinzipien des Gesamtarbeitsvertrages», erläutert Ignatius Ounde, Co-Präsident SBK Sektion Aargau-Solothurn. So können keine Lohnverhandlungen geführt werden!

Das Marktumfeld der Aargauer Spitäler erfordert eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, darunter eine faire Lohnentwicklung und die Einhaltung des GAV. Ein weiterer Reallohnverlust für die Angestellten ist für die Arbeitnehmendenverbände, die das Spitalpersonal vertreten, nicht hinnehmbar. Die Lohnverhandlungen mit den Aargauer Kantonsspitäler sind deshalb gescheitert.

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Medienmitteilung vom 4. Dezember 2023
20231204-MM-Lohnverhandlung Aargauer Spi
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Studie belegt grossen Druck auf das Pflegepersonal

In den Akutspitälern nimmt der Anteil der Pflegestellen im Vergleich zum ärztlichen und zum übrigen Personal ab. Das zeigt eine Analyse der Daten von 2010 bis 2021 der Krankenhausstatistik des Bundesamts für Statistik, die der Berufsverband der Pflegefachpersonen SBK in Auftrag gegeben hat.

 

Diese Entwicklung ist besorgniserregend, da die Zahl der diplomierten Pflegefachpersonen für die Qualität der Versorgung zentral ist. Die Analyse untersuchte die Entwicklung der Vollzeitäquivalente (VZÄ) der verschiedenen Berufsgruppen in Spitälern der Akutsomatik zwischen 2010 und 2021. Sie zeigt, dass das Pflegepersonal gegenüber dem ärztlichen und dem übrigen Personal verliert. Während die VZÄ der Ärzteschaft um 41% gestiegen sind, entwickeln sich die VZÄ des diplomiertem Pflegefachpersonals lediglich um +13%, resp. um +19 Prozent, wenn das gesamte Pflegepersonal betrachtet wird. Der Anteil des gesamten Pflegepersonals sank in diesem Zeitraum von 43,1 auf 40,3 Prozent. Der Anteil der diplomierten Pflegefachpersonen nahm von 22,0 auf 19,7 Prozent ab. Demgegenüber stiegen die Stellen der Ärzt:innen von 14,3 auf 15,9 Prozent, jene des übrigen Personals von 42,6 auf 43,3 Prozent an. Mit ein Grund dafür könnte die Einführung der neuen Arbeitszeitregelungen beim ärztlichen Personal sein. Für Yvonne Ribi, die Geschäftsführerin des SBK sind diese Zahlen der Beleg dafür, dass die erlebte Arbeitsverdichtung in der Pflege eine Tatsache ist: «Wenn der Anteil an Pflegestellen im Vergleich zur Ärzteschaft und dem übrigen Personal sinkt, heisst das, dass in der Pflege immer weniger Köpfe immer mehr Arbeit schultern müssen. Dank der Analyse der Daten können wir diese Entwicklung nun schwarz auf weiss belegen.»

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Medienmitteilung vom 28. November 2023
2023 11 248 MM Personalallokation d def.
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Umsetzung Etappe 1 der Pflegeinitiative (Art. 117b BV):

Umsetzungsvorschlag ungenügend – SBK fordert vom Bundesrat die Überarbeitung

Der Berufsverband der Pflegefachpersonen SBK hat die vom Bundesrat vorgeschlagenen Verordnungen zur Umsetzung von Etappe 1 der Pflegeinitiative einer gründlichen Prüfung unterzogen. Die Vorschläge zur Ausbildungsoffensive sind – mit einigen Abstrichen – akzeptierbar. Die Umsetzung der in Verfassungsartikel 117b festgeschriebenen und vom Parlament im KVG umgesetzten eigenständigen Leistungserbringung ist in den Augen des SBK missglückt und verfassungswidrig.

Während das Parlament bei der Umsetzung der Pflegeinitiative resp. von Verfassungsartikel 117b gute Arbeit gemacht hat, ist der SBK mit den vorgeschlagenen Ausführungsbestimmungen des Bundesrats nur zum Teil einverstanden. «Die Ausbildungsoffensive erhält die Note genügend bis gut, ist aber kompliziert», sagt SBK  Geschäftsführerin Yvonne Ribi. «Beim eigenverantwortlichen Bereich, also dem Recht, bestimmte typische pflegerische Leistung ohne ärztliche Verordnung direkt über das KVG zu abzurechnen, hat der Bundesrat realitätsferne und überhöhte bürokratische Hürden eingebaut. Hier ist das Ziel klar verfehlt.» 

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Medienmitteilung vom 24. November 2023
2023 11 24 MM Vernehmlassung Paket 1 d.p
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Farah Rumy im Nationalrat!

Freude herrscht! Unsere Co-Präsidentin und Pflegefachfrau Farah Rumy wird die kommenden vier Jahre für den Kanton Solothurn im Nationalrat politisieren und sich für eine bestmögliche Umsetzung der Pflegeinitiative einsetzen. Mit der gestrigen Wahl der SP-Politikerin Franziska Roth in den Ständerat, wurde ihr Sitz im Nationalrat frei – und Farah Rumy konnte nachrutschen.

 

Wir freuen uns sehr, dass die Anliegen der Pflege mit ihr im Parlament bestens vertreten sein werden!

 

Einen weiteren Zugang an Pflegekompetenz ist aus dem Kanton Zürich zu vermelden: Pflegefachmann und GLP-Politiker Patrik Hässig erbt den Sitz von Tiana Moser, die im zweiten Wahlgang ebenfalls in den Ständerat gewählt wurde. 

 

 


Der undurchdachte SVP-Angriff auf den GAV

gefährdet die Gesundheitsversorgung der Solothurner Bevölkerung

Die SBK-Sektion Aargau-Solothurn des Schweizer Berufsverbands für Pflegefachpersonen nimmt mit Befremden zur Kenntnis, dass die SVP einen undurchdachten Angriff auf den Gesamtarbeitsvertrag der Spitalangestellten der Solothurner Spitäler sowie weitere Kantonsangestellte lanciert hat.

 

Die SBK-Sektion Aargau-Solothurn verurteilt den Angriff auf den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) dezidiert: «Die Pflegenden in den Solothurner Spitälern (soH) leisten hervorragende Arbeit, die Arbeitsbedingungen hingegen sind seit Jahren unter Beschuss. Es kann nicht sein, dass der GAV der Spitalangestellten in Frage gestellt wird – und dass unter anderem auf dem Rücken der Pflegenden gespart werden soll.»

 

Bereits Anfang Jahr hatte Kurt Fluri, CEO der Solothurner Spitäler, eine Aufsplittung des GAV thematisiert. Aufgrund der schlechten finanziellen Lage der soH sollten die Löhne der Spitalangestellten reduziert werden. Der Angriff auf die Löhne der Spitalangestellten – namentlich der Pflegenden – erachtet die SBK-Sektion Aargau-Solothurn in Zeiten des akuten Fachkräftemangels als zutiefst verantwortungslos und befürchtet, dass die Gesundheitsversorgung der Solothurner Bevölkerung gefährdet wäre.

 

Regelmässig melden sich Solothurner Spitalangestellte beim Berufsverband und beklagen die aus ihrer Sicht prekären Arbeitsbedingungen in den soH. Bereits jetzt seien viele Abteilungen personell unterdotiert. Mit dem Angriff auf den GAV – und einer allfälligen weiteren Verschlechterung der Arbeitsbedingungen – befürchtet der Berufsverband einen Exodus der Pflegenden in die umliegenden Kantone mit besseren Arbeitsbedingungen. Der Berufsverband fordert deshalb ein klares Bekenntnis zum GAV – und verurteilt undurchdachte sowie parteipolitisch motivierte Manöver auf fair geregelte Arbeitsbedingungen im Kanton Solothurn aufs Schärfste.

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Medienmitteilung vom 17. November 2023
MM SBK zu Angriff auf GAV.pdf
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Solothurn

Wahl für den zweiten Ständeratssitz

Ende Oktober hat die Schweiz ein neues Parlament gewählt. In einigen Kantonen stehen nun die zweiten Wahlgänge für den Ständerat an.

 

In Solothurn stellt sich am 19. November die SP-Nationalrätin Franziska Roth zur Wahl für den zweiten Ständeratssitz. Der SBK unterstützt ihre Kandidatur, sie ist als Politikerin eine langjährige Fürsprecherin für die Anliegen der Pflege und setzte sich für die Pflegeinitiative ein.

 

Zudem würde – im Fall ihrer Wahl – die Pflegefachfrau Farah Rumy, SP-Kantonsrätin und Co-Präsidentin SBK AG-SO, auf den freiwerdenden Sitz im Nationalrat nachrücken.

 

Wir brauchen in den kommenden Jahren dringend Politiker:innen mit Pflege-Expertise, nur so werden sich unsere Arbeitsbedingungen ändern.


«Die Pflege, sei es im ambulanten oder stationären Bereich, am Lebensanfang- oder Ende, bei schönen und traurigen Ereignissen, ist ein starker und wichtiger Pfeiler der Gesundheitsversorgung bei uns in der Schweiz. Diesen Pfeiler müssen wir stärken. Mit der Annahme der Pflegeinitiative, für die ich mich stark gemacht hatte, ist uns ein erster Schritt gelungen. Aber dabei darf es nun nicht bleiben. Nun müssen wir Schritt für Schritt Massnahmen umsetzen, welche die Arbeitsbedingungen von Euch Pflegenden verbessern. Wir brauchen mehr Personal, anständige Löhne und Schichtzulagen und wir brauchen eine Ausbildungsoffensive, welche uns den Nachwuchs sicherstellt, den wir benötigen. Es muss uns gelingen, dass Pflegenden in ihrem Beruf gesund bleiben und dass sie ihn gerne, mit Fachkompetenz, Erfahrung und Engagement, ausüben. Die Pflege ist Gold wert. Und ich will mich weiterhin dafür einsetzen, dass sie auch so behandelt wird.» Franziska Roth


Empfehlen Sie uns weiter!

Haben Sie die SBK-Sektion Aargau-Solothurn kürzlich für eine Beratung kontaktiert? Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und hoffen, dass Sie mit unserer Serviceleistung zufrieden waren!

 

Denn zufriedene Mitglieder sind uns am liebsten und sind auch die besten Werbeträger für unseren Berufsverband. Je grösser der SBK ist, umso mehr Einfluss haben wir bei den Arbeitgeber:innen und in der Politik – sei dies um Gesamtarbeitsverträge zu verhandeln oder um den Verantwortlichen bei der Umsetzung der Pflegeinitiative auf die Finger zu schauen.

Kennen Ihre Berufskolleg:innen den SBK bereits?

 

Werben Sie Mitglieder für uns, als grosser nationaler Berufsverband sind wir für Pflegefachpersonen, Fachangestellte Gesundheit und weitere Health Care Berufe da und begleiten sie im Berufsleben kompetent.

 

Unser Angebot für SBK-Mitglieder:

  • unentgeltliche Lohn- und Rechtsberatung in Arbeitsfragen
  • attraktive SBK-Weiterbildungsangebote und Kooperationen mit Careum Aarau
  • regelmässige Einladungen zu Sektionsveranstaltungen
  • Informationen zu kantonalen politischen Geschäften in Pflegefragen
  • Abonnement der nationalen SBK-Zeitschrift «Krankenpflege»
  • «Freeforstudents» bietet gratis Mitgliedschaft für Studierende
  • Vergünstigungen bei Tagungen, Weiterbildungen, Kongressen, Versicherungen und anderen Servicedienstleistern

Überzeugen Sie noch heute eine Person aus der Pflege für eine SBK-Mitgliedschaft. Wir zählen auf Sie!


Listening Hour für Pflegende

Teilen Sie Ihre Erfahrungen aus Ihrem Pflegealltag in einer Listening Hour. Während einer virtuellen Zuhörstunde erhalten Sie die Möglichkeit, in einer Gruppe von sechs Teilnehmenden unter der Leitung einer Moderatorin, über Ihre Freuden und Sorgen zu reden. Indem Sie Ihre Gedanken in einer Gruppe kommunizieren, erhöhen Sie Ihre eigene Widerstandskraft und reduzieren Ihren Stress.

 

Die Listening Hours finden an folgenden Daten online statt:

  • 16. November 2023 Welttag der Philosophie (UNESCO) 19 bis 20 Uhr
  • 05. Dezember 2023 Weltbodentag 19 bis 20 Uhr 

Die Listening Hours wurden während der Covid-19-Pandemie ins Leben gerufen und werden aktuell in über 40 Ländern praktiziert. Das Angebot der virtuellen Zuhörstunde für Pflegende wird vom Suizid-Netz Aargau und der Interessengemeinschaft Psychiatrie der SBK Sektion Aargau-Solothurn ermöglicht. Anmeldungen oder Fragen bitte über info@sbk-agso.ch

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Flyer Listening Hours.pdf
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Wählen Sie kandidierende Pflegende ins Parlament!

Am 22. Oktober wählt die Schweiz ein neues Parlament. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege und die zunehmend prekäre Situation im gesamten Gesundheitswesen sind längst auf der politischen Agenda. Leider fehlen aber häufig kompetente Stimmen, die die Probleme in der Pflege aus eigener Erfahrung kennen.

In den kommenden Monaten wird die Umsetzung des zweiten Pakets der Pflegeinitiative im Parlament diskutiert. Nun geht es um die konkrete Verbesserung der Arbeitsbedingungen und es braucht spezifisches Fachwissen aus der Praxis. Auch in den nächsten Jahren werden im Gesundheitswesen wichtige Weichen gestellt – national wie kantonal. Die Pflegenden müssen in allen politischen Gremien vertreten sein und unseren Anliegen Gehör verschaffen.

 

Deshalb zählt Ihre Stimme nun besonders! Wählen Sie kandidierende Pflegende ins Parlament – und setzen Sie diese gleich doppelt auf Ihren Wahlzettel!

Vier Vorstandsmitglieder der SBK-Sektion Aargau-Solothurn kandidieren ebenfalls für einen Sitz im Nationalrat. Unsere Co-Präsidentin Farah Rumy stellt sich auf der SP-Hauptliste im Kanton Solothurn zur Wahl und unser Co-Präsident Ignatius Ounde kandidiert auf der GLP-Hauptliste im Kanton Aargau. Unser Vorstandsmitglied Christine Iten steht auf der FDP-Unterliste «Liberal für Gesundheit und Sicherheit» und Vorstandmitglied Cornelia Lindner auf der SP-Unterliste «Gesundheit».

 

Im Weiteren empfehlen wir die folgenden SBK-Mitglieder zur Wahl:

  • Eva Marti, SP Aargau
  • Miro Barp, SVP Aargau
  • Irène Bärtschi, EVP Aargau
  • Patrick Bindschedler, EVP Aargau
  • Johanna Dietiker, JEVP Aargau
  • Cornelia Mackuth-Wicki, Die Mitte Solothurn

Sie alle hoffen am Wahlsonntag auf Ihre Stimme!


Samstag, 2. September 2023

Wandertag auf die Baldegg

Auch dieses Jahr kann die SBK-Sektion Aargau-Solothurn Dank ihren Sponsor:innen alle Mitglieder mit Begleitung zum gemeinsamen Wandertag einladen. Der Tag ist ein Zeichen der Wertschätzung an die Pflegenden und ihren beruflichen Einsatz. Unsere Wanderung auf die Baldegg oberhalb von Baden startet beim Bahnhof Turgi und führt uns durch prächtige Wälder zum Gebenstorfer Horn, das wir nach rund 30-minütigem Aufstieg erreichen. Dort erwartet uns eine tolle Aussicht über das Wasserschloss von Aare, Reuss und Limmat. Anschliessend geht es flach weiter durch den Mischwald – nach einer Stunde erreichen wir den 34 Meter hohen Wasserturm.

Wer die 172 Stufen erklimmt, wird bei klarem Wetter auf der Aussichtsplattform mit freier Sicht auf die Alpen von Säntis bis Jungfrau belohnt. Im Waldrestaurant Baldegg lädt die SBK-Sektion AG-SO mit Unterstützung der Sponsor:innen die Pflegenden und ihre Begleitung auf ein feines Mittagessen ein.

 

Treffpunkt: 10.00 Uhr Bahnhof Turgi (Hinterausgang)

Wanderzeit: zirka 2.45 h Anforderungen: leicht

Höhenprofil: aufwärts 260 m, abwärts 220 m

 

Da wir in Turgi starten und die Wanderung in Baden endet, empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.  Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung mit Anzahl Begleitpersonen bis 22. August 2023 per Mail an info@sbk-agso.ch. 

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Flyer Wandertag 2023.pdf
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Neue Verwaltungsratsmitglieder für das KSA

Die SBK Sektion Aargau-Solothurn heisst die neuen Verwaltungsräte des Kantonsspitals Aargau (KSA) herzlich willkommen und betont die Wichtigkeit für eine gute Zusammenarbeit im Hinblick auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Pflegefachpersonal.

 

Mit Dr. Daniel Lüscher als Verwaltungsratspräsident und den weiteren Mitgliedern Dr. Armin Suter, Dr. Sarah Schläppi und Dr. Markus Wyss sieht die SBK Sektion Aargau Solothurn eine Chance für positive Veränderungen und eine bessere Zukunft des KSA. Ignatius Ounde, Co-Präsident der SBK Sektion Aargau Solothurn, betont die Wichtigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit: «Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern des KSA. Ihre Kompetenzen und Erfahrungen werden zum Wohl der Patient:innen sowie der Pflegenden im KSA eingesetzt.»

 

Die SBK Sektion Aargau-Solothurn schätzt die grosse Berufserfahrung von Dr. Daniel Lüscher in der Führung von Akutspitälern sowie das Fachwissen von Dr. Armin Suter, Dr. Sarah Schläppi und Dr. Markus Wyss. Diese Kompetenzen stellen eine wertvolle Bereicherung für den Verwaltungsrat des KSA dar.

 

Der Berufsverband sieht mit den neuen Mitgliedern des Verwaltungsrats eine Chance, bessere Arbeitsbedingungen für die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner zu erreichen – und somit auch das Image des KSA zu verbessern. Angesichts des Personalmangels und der Herausforderungen im Gesundheitswesen hofft die SBK Sektion Aargau-Solothurn auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit konstruktiven Lösungsansätzen für bessere Arbeitsbedingungen.

 

 

Die SBK Sektion Aargau-Solothurn wünscht den neuen Vorstandsmitgliedern alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft des KSA.

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Medienmitteilung SBK AGSO 16.06.2023
Neue Verwaltungsratsmitglieder KSA.pdf
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Feministischer Streik 2023

«Lohn, Zeit, Respekt» heisst das Motto des diesjährigen Frauenstreiks. Die Forderungen betreffen auch die Berufe in der Pflege. 

 

 

Pflegeberufe sind nach wie vor Berufe, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Doch Pflegefachfrauen erhalten trotz ihrer hohen Kompetenzen und ihrer grossen Verantwortung unterdurchschnittliche Löhne. Der SBK unterstützt den Streik!

 

Infos & Programm 2023


Sind Sie unser neues Vorstandsmitglied?

Die SBK Sektion Aargau-Solothurn sucht für die Arbeit im Vorstand engagierte Mitglieder, die sich für die Anliegen der Pflegenden im Kanton Solothurn einsetzen.

Sind Sie politisch interessiert und möchten die Pflege voranbringen?

Gerne erfahren wir mehr von Ihnen, schreiben Sie uns ein Mail auf info@sbk-agso.ch


Neues Co-Präsidium für die SBK-Sektion Aargau-Solothurn

Die SBK-Sektion Aargau-Solothurn des Schweizer Berufsverbands für Pflegefachpersonen ist mit einem neuen Co-Präsidium unterwegs. Die beiden Pflegefachpersonen Farah Rumy und Ignatius Ounde prägen ab Juni 2023 die strategische Ausrichtung der Sektion Aargau-Solothurn und setzen sich in den politischen Gremien der Kantone für die Belange der Pflegenden ein.

 

Der Aargauer GLP-Grossrat Ignatius Ounde verantwortet die politischen Geschicke des Kantons Aargau. Der Onkologie-Experte wurde an der Hauptversammlung im März einstimmig als Nachfolger der langjährigen Co-Präsidentin Claudia Hofmann gewählt.

Farah Rumy, SP-Kantonsrätin in Solothurn, übernimmt (ad interim) die politische Verantwortung für den Kanton Solothurn. Ihr Vorgänger Rolf Allemann hat das Co-Präsidium aus beruflichen Gründen niedergelegt.

 

Das Ziel des Co-Präsidiums ist es, die Pflege als wertvolles und unverzichtbares Element im Gesundheitswesen zu stärken. «Pflegende sollen die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie zweifellos verdienen», betont Ignatius Ounde. So will sich das Co-Präsidium dafür einsetzen, dass verbindliche Dienstpläne eingeführt und Arbeitszeitmodelle entwickelt werden, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. 

 

Mit den beiden politischen Vertreter:innen in den kantonalen Parlamenten sieht sich der Berufsverband hervorragend vertreten. Die bestmögliche Umsetzung der Pflegeinitiative steht in den kommenden Jahren auf der Agenda des grössten Berufsverbands im Gesundheitswesen. Zudem kandidieren beide im Herbst für den Nationalrat. Die Pflege und die zunehmend prekäre Situation in der Gesundheitsversorgung wird im Wahlkampf verschiedener Parteien ein Schwerpunktthema sein.

 

Der Vorstand der SBK-Sektion Aargau-Solothurn und die Co-Geschäftstellenleitung danken dem bisherigen Co-Präsidium Claudia Hofmann und Rolf Allemann für ihren ausserordentlichen Einsatz für die Pflegenden in den Kantonen Aargau und Solothurn. Ihre Amtszeit war insbesondere vom grossen Engagement für die Pflegeinitiative geprägt.

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Medienmitteilung vom 12.06.2023
SBK mit neuem Co-Präsidium.pdf
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Medienmitteilung zum Finanzhilfebeitrag an die Kantonsspital Aarau AG

Pflegerisches Fachwissen im KSA-Verwaltungsrat gefordert

Der SBK, Berufsverband für das Pflegefachpersonal, begrüsst den klaren Entscheid des Grossen Rats zum Finanzhilfegesuch für das Kantonsspital Aarau (KSA).

 

Es ist ein wichtiges Zeichen für die Mitarbeitenden und insbesondere auch für das Pflegepersonal, das sich täglich für die Betreuung und Pflege der Patient:innen einsetzt. Das KSA ist einer der grössten Arbeitgeber im Kanton. Weiter ist das KSA ein wichtiger Ausbildner für den pflegerischen Nachwuchs. Ohne ein starkes KSA würde sich der Fachkräftemangel deutlich verstärken. Der heutige Entscheid sichert nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern auch die Gesundheitsversorgung der Aargauer:innen, die ohne das KSA – oder beim Abbau von Leistungen – in anderen Kantonen zu höheren Tarifen versorgt werden müssten.

 

Doch der SBK sieht dringenden Handlungsbedarf auf der Führungsebene: Für den Berufsverband ist es zwingend, dass der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung des KSA eine nachhaltige Lösung erarbeiten, damit das Spital seine finanziellen Ziele erreichen kann, ohne weitere Sparmassnahmen auf Kosten des Personals zu entscheiden. Nur durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen kann eine zukunftsgerichtete Personalpolitik betrieben werden, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

 

Der Berufsverband fordert, dass im neuen Verwaltungsrat mindestens ein Mitglied eine Pflegeausbildung vorzuweisen hat. In den nächsten Jahren wird das KSA mit grossen Herausforderungen im Bereich Pflege konfrontiert sein: So gilt es etwa die geeigneten Massnahmen zu definieren, um dem erwähnten Fachkräftemangel entgegenzutreten und die Ausbildungsoffensive sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Paket 1 und 2 der Pflegeinitiative) umzusetzen. Der SBK sieht deshalb zwingenden Bedarf an pflegerischem Fachwissen im Verwaltungsrat. 

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Medienmitteilung vom 16.05.2023
KSA-Finanzhilfe Grosser Rat.pdf
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Artikel in der Aargauer Zeitung zum Tag der Pflege

«Die Arbeit wird immer strenger»: Aargauer Pflegekräfte gehen in Aarau auf die Strasse

Am 28. November 2021 wurde die Pflegeinitiative deutlich angenommen. Sie soll in zwei Etappen umgesetzt werden. Im ersten Teil wird der Fokus auf die Ausbildungsoffensive des Fachpersonals gelegt, in einer zweiten Phase werden Forderungen wie bessere Arbeitsbedingungen, fairere Löhne und die berufliche Entwicklung von Bund und Kantonen angegangen. Der Kanton Aargau sei dabei auf einem guten Weg, teilte die Staatskanzlei im Februar mit. Die Sektion Aargau-Solothurn des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) widersprach der Regierung. Der Startschuss für die Umsetzung der Initiative sei zu spät gefallen, kritisierte der Verband.

Ganzer Artikel, Aargauer Zeitung vom 12.05.2023

Video von Gunther Orschel (Delegierter SBK AGSO) auf Facebook, vom Tag der Pflege in Aarau


Medienmitteilung

Geforderte Sparrunde bei Personalkosten der soH-Angestellten:

Affront gegenüber den Pflegenden!

Der SBK, Schweizer Berufsverband für Pflegefachpersonal, ist empört, dass die Solothurner Spitäler AG (soH) zur Sanierung der finanziellen Schieflage bei den Personalkosten sparen will!

 

Um in den kommenden Jahren die soH finanziell nachhaltig zu sichern, soll der Kanton als Eigentümer verschiedene Massnahmen einleiten, dies kommuniziert die soH zur Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts. So fordert Verwaltungsratspräsident Kurt Fluri, dass separate Unter-Gesamtarbeitsverträge eingeführt werden – namentlich für die Pflegenden. Aktuell unterstehen diese wie die weiteren Solothurner Staatsangestellten (etwa Lehrpersonen oder Verwaltungsangestellte) einem Gesamtarbeitsvertrag. Nun will Fluri, dass die laufende Überprüfung der GAV-Struktur für die Pflegenden einen separaten GAV Untervertrag vorsieht, um bei den Personalkosten zu sparen.

 

Dies erachtet der Berufsverband SBK als Affront gegenüber den Pflegenden. Dazu Ignatius Ounde, Co-Präsident der SBK-Sektion Aargau-Solothurn: «Dies ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegenden. Wir sind empört, dass die Pflegenden mit ihrem enormen Einsatz für die Misswirtschaft der Spitalleitung zahlen sollen», so der Pflegefachmann. Speziell nach den Covid-Jahren, in denen das Pflegepersonal einen herausragenden Beitrag zur kantonalen Gesundheitsversorgung geleistet hat.

 

Ignatius Ounde fordert deshalb, dass der Kanton mit der Spitalleitung Massnahmen definiert, die nicht auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen werden. Zudem in einem Beruf, der massiv vom Fachkräftemangel und von einem beispielslosen Berufsabgang betroffen ist. So verlassen jeden Monat schweizweit rund 300 Pflegende den Beruf – dies vorwiegend aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen. Auch mit den soH hat der SBK in den letzten Monaten intensive Gespräche geführt, da Spitalangestellte sich beim Berufsverband über die Arbeitsbedingungen beklagten. 

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Medienmitteilung vom 5. Mai 2023
Affront gegenüber soH-Pflegenden.pdf
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KONSTRUKTIVER AUSTAUSCH ZWISCHEN SBK UND SOH

Solothurn, 5. April 2023 – Der Schweizer Berufsverband für Pflegefachpersonal (SBK) hat am 9. Februar 2023 in einem Schreiben an Martin Häusermann, CEO Solothurner Spitäler AG (soH), auf die von SBK-Mitgliedern berichteten Missstände aufmerksam gemacht. Am 21. Februar 2023 hat die Solothurner Zeitung über das Schreiben berichtet und die Anschuldigungen der Pflegenden publik gemacht. Zur Aufarbeitung der Vorwürfe sowie der zukünftigen Zusammenarbeit konnten in einem konstruktiven Austausch von SBK und der soH in den letzten Tagen lösungsorientierte Vorgehensweisen besprochen werden.

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Medienmitteilung
MM_soH_SBK_April_2023.pdf
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Neuer Co-Präsident für die SBK Sektion Aargau-Solothurn

GLP-Grossrat Ignatius Ounde übernimmt die politischen Geschäfte der Sektion

Die politischen Herausforderungen haben für den SBK, den grössten Berufsverband der Pflegenden, oberste Priorität. Nicht erst seit der Annahme der Pflegeinitiative ist der Einsitz in verschiedenen Gremien ein wichtiges Aufgabengebiet des Präsidiums der SBK-Sektion AG/SO.

 

Am 23. März 2023 wurde an der Hauptversammlung der SBK Sektion AG/SO der GLP-Grossrat und Pflegefachmann Ignatius Ounde einstimmig zum Nachfolger von Claudia Hofmann gewählt. Künftig wird er gemeinsam mit Co-Präsident Rolf Allemann die SBK-Sektion AG/SO verantworten. Ignatius Ounde bedankte sich an der Hauptversammlung für die deutliche Wahl und betonte in seiner Dankesrede: «Pflegefachmann ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Berufung. Ich empfinde es als Privileg, für Patient:innen da zu sein und ihnen beizustehen. Als Co-Präsident ist meine erste Aufgabe eine vollumfängliche Umsetzung der Pflegeinitiative».

 

Ignatius Ounde hat als Pflegefachmann im Kantonsspital Olten, Spital Menziken und 13 Jahre lang im Kantonsspital Aarau gearbeitet, wo er beim Aufbau und Leitung der Oncocare in Bereich Chirurgie beteiligt war. Zuletzt arbeitete er in der Rehabilitation-Klinik Barmelweid und konnte wertvolle Erfahrungen im Bereich Case-Management sammeln. Seit kurzem ist der Onkologie-Experte in der onkologischen Abteilung des Universitätsspitals Zürich tätig.

 

Claudia Hofmann hat das Co-Präsidium der Sektion AG/SO während neun Jahren souverän geführt. Ihr unermüdliches Engagement für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege sowie ihr ausserordentlicher Einsatz für die Pflegeinitiative haben ihre Amtszeit geprägt. An der Hauptversammlung erhielt sie zum Abschied tosenden Applaus von den Mitgliedern, Delegierten und dem Vorstand.

 

Neu in den Vorstand gewählt wurden die Pflegefachfrauen Susanne Huber, Berufsschullehrerin BBZ Olten, und Therese Grossenbacher, selbstständige Pflegefachfrau und Coach für Pflegende in Führungsfunktionen.

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Medienmitteilung vom 27.03.2023
GLP-Grossrat wird SBK-Co-Präsident.pdf
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Am Jahrestag der Annahme der Pflegeinitiative:

Nationalrat stimmt Ausbildungsoffensive zur Umsetzung zu

Der Nationalrat hat auf den Tag genau ein Jahr nach der Annahme der Pflegeinitiative dem Paket 1 des Bundesrats zur Umsetzung zugestimmt. Damit stellt der Bund die Mittel für eine Ausbildungsoffensive zur Verfügung, sofern die Kantone die entsprechenden Mittel sprechen. «Vor dem Hintergrund der angespannten Situation in der Praxis ist der Entscheid dringend nötig», erklärt Yvonne Ribi, die Geschäftsführerin des SBK. Sie fordert von den Kantonen, nun endlich ihre Hausaufgaben zu machen, damit die Ausbildungsoffensive ins Rollen kommt. Denn dafür brauche es nicht nur Geld, sondern auch genügend Berufsbildner:innen für die Betreuung der Studierenden in der Praxis.

Medienmitteilung SBK Schweiz vom 29.11.2022.

Für die Sektion Aargau/Solothurn des Schweizer Berufsverbandes für Pflegefachpersonal ist klar: Nach dem Ja des Parlaments liegt der Ball nun bei den Kantonen und Arbeitgebern.

Artikel in der Aargauer Zeitung vom 29.11.2022.


Pflege-Exodus

Jetzt die Ausbildungsoffensive in den Kantonen starten!

Am Samstag, 26. November 2022, hatten über 700 Pflegende auf dem Bundesplatz in Bern ihren Forderungen nach einer schnellstmöglichen Umsetzung des Artikels 117b Gehör verschafft. Das Gesundheitsbündnis mit SBK, Unia, VPOD und Syna appellierte an Bund und Kantone, sich nicht länger die Verantwortung zuzuschieben – und endlich zu handeln! Ihr Anliegen war klar formuliert: Der Pflege-Exodus muss gestoppt werden! 

Dazu braucht es die Ausbildungsoffensive und aber auch eine andere Wertschätzung für das Pflegepersonal. An der Kundgebung in Bern sagte Ignatius Ounde, dipl. Pflegefachmann und Aargauer Grossrat (GLP): «Wir haben einen wunderbaren Beruf, brauchen aber bessere Arbeitsbedingungen, um ihn gesund und kompetent ausüben zu können.»

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Medienmitteilung
Pflege-Exodus stoppen MM 29.11.22.pdf
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«DOK»-Serie: Wir, die Pflegefachkräfte von morgen

Die fünfteilige «DOK»-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» taucht ein in den Ausbildungs-Alltag von vier jungen Pflegefachleuten und Rettungssanitäterinnen. Eine RTS-Serie zu einem hochaktuellen Thema.

 

Ausstrahlung

Freitags, ab 25. November bis 11. Dezember 2022, 21.00 Uhr, SRF 1 


Mehr wissen zur Geschichte der Pflege?

Eine Führung durch die Geschichte der Krankenpflege

 

Von barmherzigen Schwestern, Pestschnäbeln und einer englischen Nachtigall.

 

Führungen in ausgewählten Städten können ab sofort gebucht werden für Ihren privaten oder geschäftlichen Anlass: Teamanlass, Familienfeier, zum Jahresende, Geburtstag, ...

Informationen und Anmeldung über www.fieberkurve.ch


Medienmitteilung

Gefährliche Pflege auch in der Aargauer Psychiatrie!

Die Berichterstattung über die Arbeitssituation von Pflegenden in der Psychiatrie rüttelt auf. Erschreckend etwa der Kassensturz-Beitrag aus der Berner Psychiatrie UPD vom 25. Oktober 2022. Pflegefachkräfte, die sich aus purer Not mitteilen! Dies sind dringend benötigte Fachkräfte, die irgendwann ihre Stelle kündigen, höchstens noch temporär arbeiten, selbst erkranken oder den Beruf für immer verlassen.

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Gefährliche Pflege auch in der Aargauer Psychiatrie!
Medienmitteilung 01.11.22.pdf
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Artikel in der Aargauer Zeitung vom: 02.11.2022: Aargauer Pflegeverband schlägt Alarm 


IG Psychiatrie ist neu im Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz dabei

20. Oktober. 2022

Die IG Psychiatrie AGSO erhält eine positive Antwort erhält auf die Anfrage zur Aufnahme in das Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz (ein Zusammenschluss von Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die sich für die psychische Gesundheit in der Schweiz engagieren). Die IG Psychiatrie gehört nun zu den Mitgliedern des Netzwerks. 


Neue KSA-Strategie:

Die Pflege braucht Stärkung – nicht Schwächung!

Bestürzt mussten wir aus den Medien erfahren, dass das Kantonsspital Aarau (KSA) die Stelle des Pflegedirektors abschafft. Dass der KSA-Verwaltungsrat in Zeiten von Fachkräftemangel die strategisch wichtige Stelle der Pflegedirektion aufhebt, erachten wir als klare Schwächung der Pflege innerhalb des KSA! Wie wir von KSA-Angestellten vernehmen, sind die Pflegenden stark verunsichert! Das Wording des Verwaltungsrats, dass das KSA ein «Fitnessprogramm» erhalte, entbehrt nach bald drei Jahren Covid-19-Pandemie jeglicher Sensibilität. 

Monatlich verlassen schweizweit rund 300 Pflegende den Beruf!

Der Berufsverband der Pflegenden, SBK Aargau-Solothurn, fordert, dass der KSA-Verwaltungsrat seinen Strukturentscheid überdenkt und eine nachhaltige Personalpolitik betreibt. Die Pflege braucht Stärkung – nicht Schwächung!

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KSA Aufhebung Pflegedirektion
Medienmitteilung 16.09.2022.pdf
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Offener Brief an den Schweizerischen Bundesrat

Aufgrund einer Analyse des EDA verzichtet die Schweiz wegen neutralitätspolitischer Bedenken auf die Aufnahme von verletzten und kranken Menschen aus der Ukraine, die dringender medizinischer Behandlung bedürfen.

Die Erwägungen, die zu diesem Entschluss geführt haben, sind für den Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) nicht nachvollziehbar. Der Entscheid lässt sich nicht mit der humanitären Tradition – und den humanitären und völkerrechtlichen Verpflichtungen - der Schweiz vereinbaren.

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Pflege 2030

das Leitbild des SBK für die nächsten 10 Jahre

Pflege 2030 definiert die Handlungsfelder und Ziele des SBK für die zukünftige Entwicklung des Berufs. Das Positionspapier ist jetzt als Download erhältlich.

 

Die neue SBK-Publikation Pflege 2030 definiert die Handlungsfelder des SBK für das kommende Jahrzehnt in Bezug auf das Engagement für den Pflegeberuf und die Pflegeversorgung.

 

Die Anerkennung der Kompetenzen der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, ihre berufliche und finanzielle Autonomie gehören zu den Prioritäten des Verbandes. Ein weiteres Ziel, das bis 2030 erreicht werden soll, ist die Positionierung der Pflegefachpersonen in allen strategischen und politischen Entscheidungsgremien des Gesundheitswesens. Ein wichtiges Handlungsfeld betrifft zudem die Auswirkungen von Umweltveränderungen und Klimawandel auf die Gesundheit.


Weil die Umkleidezeit kaum vergütet wird, wollen fast 200 Angestellte gerichtlich gegen die Solothurner Spitäler AG vorgehen.

Der soH droht eine Klageflut

50Franken: Das entspreche bei einem durchschnittlichen Lohn rund drei Minuten Umkleidezeit pro Tag, schreibt Rolf Allemann, Co-Präsident der Sektion Solothurn des Pflegeverbands SBK, im Namen aller involvierten Verbände. Die tatsächliche Umkleidezeit sei aber einiges höher. Diese Entschädigung entspreche bei weitem nicht den Vorstellungen der Mitarbeitenden und der Verbände, so Allemann. 

Quelle: Solothurner Zeitung

Weiterer Artikel aus der Aargauer Zeitung

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Ganzer Artikel aus der Solothurner Zeitung vom 08. Juli 2022
Artikel SZ vom 08.07.2022.PDF
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Pflegeinitiative:

SGK-S erkennt Dringlichkeit und heisst 1. Etappe zur Umsetzung gut

Bern, 1. Juli 2022

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats hat heute Paket 1 der Umsetzung von Art. 117b der Bundesverfassung ohne Änderungen einstimmig angenommen. Der SBK freut sich über dieses deutliche Zeichen der SGK-S. "Die Pflegenden brauchen klare Signale aus der Politik, dass sie die schwierige Situation ernst nimmt und handelt", erklärt Yvonne Ribi, die Geschäftsführerin des SBK. 

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Medienmitteilung vom 01. Juli 2022
2022 07 01 MM SGK-S Paket.pdf
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Pflegeinitiative:

Bundesrat präsentiert Paket 1

25. Mai 2022

Der Bundesrat hat heute Paket 1 zur Umsetzung der Pflegeinitiative verabschiedet. Angesichts der desolaten Lage auf dem Pflegepersonalmarkt fordert der SBK vom nationalen Parlament, Paket 1 sofort zu beraten und schnellstmöglich gutzuheissen. Gleichzeitig müssen dringend die Kantone Sofortmassnahmen ergreifen, um die Berufsausstiege zu bremsen.

 

Paket 1 entspricht dem ehemaligen indirekten Gegenvorschlag, dem das Parlament im Juni 2021 mit lediglich einer Gegenstimme bereits zugestimmt hat. «Für den SBK ist klar, dass das Parlament dieses Paket mit der Ausbildungsoffensive und dem eigenverantwortlichen Bereich durchwinken muss», sagt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK. Alles andere wäre angesichts der mehr als kritischen Lage auf dem Personalmarkt unverständlich. «Wir befürchten, dass unnötige Diskussionen und Zeitverzögerungen den anhaltenden Exodus des Pflegepersonals noch befeuern würden». Gemäss Jobradar steigt die Zahl der offenen Stellen im Pflegebereich pro Monat um rund 300 Stellen, wie der SBK in seiner Medienmitteilung zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai bekannt gemacht hat.

 

Der SBK nimmt einmal mehr auch die Kantone in die Pflicht: «Die Kantone müssen jetzt Sofortmassnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Namentlich müssen sie den Institutionen finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, damit diese zum Beispiel die Wochenarbeitszeiten für das Pflegepersonal bei gleichem Lohn reduzieren oder Zulagen für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsschichten erhöhen können», so Ribi.


Willkommen im Vorstand

Der SBK freut sich sehr, zwei kompetente Pflegefachfrauen im Vorstand der Sektion AG/SO begrüssen zu dürfen. An der Hauptversammlung vom 24. März 2022 haben die Mitglieder Cornelia Lindner und Rahel Wyss für drei Jahre gewählt. Wir danken für das Engagement der beiden frisch gewählten Vorstandsmitglieder.

 

Cornelia Lindner ist dipl. Pflegefachfrau HF und in der Psychiatriepflege im stationären Bereich tätig. Seit 2019 unterstützt sie die Sektion AG/SO als Mitglied, seit 2020 als Delegierte und neu ist sie im Vorstand tätig. Seit Ende 2021 konzentriert sie sich auf die Gründung der neuen «IG Psychiatrie». Die Psychiatrie soll auch ein Schwerpunkt ihrer Vorstandsarbeit in der Sektion sein. Cornelia Lindner trägt die Titel MAS Codem und DBA und ist dipl. Aromatherapeutin SfA.

 

Rahel Wyss ist dipl. Pflegefachfrau HF und seit 4 Jahren als freiberufliche Wundexpertin SAfW tätig. Als Vorstandsmitglied wird sie vor allem die Interessen der Freiberuflichen im Kanton Solothurn vertreten. Aktuell sind dies die laufenden Verhandlungen der Restkosten, diese wurden bisher von Laura Keller von der «IG Freiberufliche» geführt. Neu werden Rahel Wyss und Laura Keller die «IG Freiberufliche» als Co-Leitung führen. 


Careum Weiterbildung ist neu Kooperationspartner der SBK Sektion Aargau-Solothurn!

Wir freuen uns sehr über die neu vereinbarte Kooperation mit dem Weiterbildungsanbieter Careum.  

Careum Weiterbildung ist die wegweisende Weiterbildungsinstitution im Gesundheits- und Sozialwesen in der Deutschschweiz und bietet ein umfassendes Weiterbildungsangebot für über 6'500 Fach- und Führungspersonen jährlich. Als SBK Mitglied profitieren Sie nun von Preisermässigungen. Beantragen Sie diese bei der Anmeldung zu Ihrer Weiterbildung.


Pflegeinitiative: SGK-N torpediert rasche und pragmatische Umsetzung

Mit Stichentscheid des Kommissionspräsidenten Albert Rösti (SVP Bern) will die Gesundheitskommission des Nationalrats den ehemaligen indirekten Gegenvorschlag zur Stärkung der Pflege aufsplitten. So soll die eigenständige Erbringung ausgewählter Pflegeleistungen vom Bundesrat erneut überprüft und erst im zweiten Paket verabschiedet werden. «Es ist höchste Zeit, rasch zu handeln und alles dafür zu tun, dass wir in unserem Land nicht nur mehr Pflegefachpersonen ausbilden, sondern die Ausgebildeten auch im Beruf halten. Dabei kommt der gesetzlichen Anerkennung der Kompetenzen der Pflegefachpersonen eine grosse Bedeutung zu» erklärt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des Pflegefachverbands SBK-ASI

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Medienmitteilung SBK vom 14. Januar 2022
2022 01 14 MM SGK d.pdf
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SBK erfreut über rasches Vorgehen des Bundesrats bei der Pflegeinitiative – Massnahmen müssen jedoch parallel angegangen werde

Der Berufsverband der Pflegefachpersonen SBK unterstützt den Vorschlag, den bestehenden indirekten Gegenvorschlag mit der Ausbildungsoffensive und der eigenständigen Leistungserbringung rasch als Botschaft dem Parlament zu überweisen und auf eine Vernehmlassung zu verzichten. «Der SBK fordert aber eine höhere Verbindlichkeit für die zeitnahe Umsetzung der weiteren Kernforderungen der Pflegeinitiative», sagt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des SBK. «Es geht dabei um bessere Arbeitsbedingungen, genügend Pflegende pro Schicht und die damit verbundene angemessene Entschädigung der Pflegeleistungen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) soll rasch eine Arbeitsgruppe einsetzen, welche konkrete Umsetzungsvorschläge erarbeitet. Dieses Vorgehen ist bei angenommenen Volksinitiativen üblich.» 

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Medienmitteilung SBK vom 12. Januar 2022
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Kanton Solothurn, Interpellation von Farah Rumy

Dringende Verbesserungen für das Pflegefachpersonal!

Aufbauend auf dem Erfolg der Pflegeinitiative in unserem Kanton hat die SP Kanton Solothurn einen Vorstoss eingereicht, der dringende Verbesserungen im Pflegebereich fordert. Auch die Kantone müssen sich – wie in der Verfassung vorgesehen – an der Umsetzung der Initiative beteiligen. Im Zentrum der Interpellation steht die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Ausbildungsmöglichkeiten des Pflegefachpersonals, welche die Qualität der Pflege gewährleisten sollen. «Der Wille der Bevölkerung ist klar: Die Qualität der Pflege muss durch bessere  Arbeitsbedingungen und genügend Personal auf allen Ebenen gewährleistet werden», sagt Farah Rumy, SP Kantonsrätin aus Grenchen, Vorstandsmitglied SBK Aargau-Solothurn und Verfasserin der Interpellation. Die SP schlägt vor, dass dies durch eine rasche Umsetzung der Forderungen der Pflegeinitiative erreicht werden soll. Die Kantone sind in Bezug auf die Arbeitsbedingungen und die Qualität der Pflege genauso in der Pflicht wie der Bund. «Aufgrund der Pandemie, aber auch aufgrund jahrelanger fehlender Investitionen, kommt das Pflegefachpersonal an seine Grenzen. Wir können solche Situationen nicht länger tolerieren», sagt Farah Rumy. 

Gestärkt durch die 61% der Bevölkerung, die die nationale Pflegeinitiative im Kanton Solothurn unterstützt haben, verlangt die SP Kanton Solothurn, dass die drei Hauptforderungen der Initiative nun rasch vom Kanton umgesetzt werden: Es ist wichtig, schnell Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Pflegequalität zu erreichen und zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Nur so kann eine genügend hohe Zahl an qualifiziertem Pflegefachpersonal gewährleistet werden. «Diese Massnahmen werden sowohl vom Pflegefachpersonal als auch von der Bevölkerung erwartet. Es ist also an der Zeit, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen der Menschen, die uns pflegen, deutlich zu verbessern, um die Qualität der Pflege langfristig zu sichern», sagt Farah Rumy.

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MM Interpellation Pflege.pdf
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Umkleidezeit = Arbeitszeit

Liebe Mitglieder

Diese Information betrifft SBK-Mitglieder, die in der soH (Bürgerspital Solothurn, Kantonsspital Olten, Spital Dornach, psychiatrische oder ambulante Dienste) arbeiten oder im 2021 gearbeitet haben. Der SBK ist im Kanton Solothurn zusammen mit anderen Berufsverbänden in Verhandlungen bezüglich Umkleidezeit, die als Arbeitszeit angerechnet werden muss.

 

Damit wir die betroffenen Mitglieder direkt über den aktuellen Stand informieren können, bitten wir Sie, uns bis spätestens 2. Januar 2022 an info@sbk-agso.ch die Information zu Ihrem Arbeitsort zukommen zu lassen.

Wir danken für Ihre Zusammenarbeit und werden Sie gerne zeitnah über die Verhandlungen informieren.

Ihre SBK-Geschäftsstelle Sektion AG/SO


Upcycling Kampagnenmaterial

Wer unser Kampagnenmaterial nachhaltig upcyclen möchte: Der Hinterhof Olten näht aus Kampagnenfahnen Taschen oder Gemüsesäcke. Einfach in einem Couvert an Hinterhof Olten, Kirchgasse 25, 4600 Olten senden und Ihre Balkonfahne erhält ein zweites Leben.

 

Aus unseren Kampagnenblachen können Blachentaschen gefertigt werden. Schicken Sie uns ein Mail auf pflegeinitiative@sbk-agso.ch, wenn Sie Ihre Blache zur Verfügung stellen möchten oder Interesse an einer Tasche haben.


Öffnungszeiten in der Sektion Aargau-Solothurn

Öffnungszeiten 

 

Ab Juni 2019 sind wir zu folgenden Zeiten telefonisch erreichbar:

 

Montag bis Freitag

09:00 - 12:00 Uhr

13:00 - 17:00 Uhr

 

Gerne bieten wir auch Beratungstermine an, bitte melden Sie sich telefonisch oder per Mail bei uns an. Herzlichen Dank!

 

SBK Sektion Aargau-Solothurn

Laurenzenvorstadt 129

5000 Aarau

Telefon 062 822 33 60

 

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